Ihr Arzt rät: Achten Sie auch im Urlaub auf Ihre Gesundheit!

Ein außergewöhnliches Schuljahr geht zu Ende, dessen letzte Monate von Homeoffice und Homeschooling sowie sozialer Isolation geprägt waren. Die COVID-19-Pandemie hat unsere Vorstellung von Reisen und Freizeit verändert. Maskenpflicht, Zwei-Meter-Abstand in geschlossenen Räumen und Händedesinfektion sind fester Bestandteil unseres Alltags geworden.

Eines hat sich jedoch nicht geändert. Genau wie vor der Pandemie, oder vielleicht sogar noch mehr, vermissen wir alle die Feiertage, die eine Zeit der Ruhe, Entspannung und Unbeschwertheit sind. Bedenken Sie bei der Planung eines sicheren Familienurlaubs, dass selbst ein geringfügiges gesundheitliches Problem den schönsten und lang ersehnten Urlaub ruinieren kann. „Ihr Arzt“ berät, worauf Sie achten sollten!

Magen-Darm-Beschwerden

Schüttelfrost, Fieber, Schwäche, Erbrechen und Durchfall können Symptome der sogenannten Pharaonenrache sein, die Sie mehrere Tage ans Bett fesseln kann. Wie kann man es vermeiden?

– Waschen Sie sich vor jeder Mahlzeit und nach dem Toilettengang die Hände.,

– Trinken Sie nur Wasser aus Flaschen,

– Gemüse und Obst gründlich waschen und am besten schälen.,

– Rohes Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte dürfen auf keinen Fall verzehrt werden.

Sogar einfacher Durchfall aufgrund einer Lebensmittelvergiftung kann zu Dehydrierung führen. Sie müssen daher Flüssigkeit zu sich nehmen, aber Milch, Säfte und Alkohol vermeiden. Wir empfehlen den Verzehr leicht verdaulicher Nahrungsmittel aus Reis, Weizen oder Hafer. In Ihrer Reiseapotheke lohnt es sich, gängige Universalmedikamente gegen alle Magen-Darm-Beschwerden vorrätig zu haben. Auch Elektrolyte sollten Sie immer in Ihren Koffer packen. Wir empfehlen außerdem, zwei Wochen vor der Abreise vorbeugend Probiotika einzunehmen.

Dehydration

Dehydration tritt als Folge von Durchfall oder starkem Schwitzen auf. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Kinder, aber auch Erwachsene müssen im Urlaub an eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr denken. Bei heißem Wetter empfehlen wir, deutlich mehr Wasser als gewöhnlich zu trinken. Dehydration bei Erwachsenen äußert sich in Müdigkeit, Schläfrigkeit, Mundtrockenheit, Schwindel, Schwäche, Muskelschmerzen und -krämpfen sowie verringerter Urinausscheidung. Zu den häufigsten Anzeichen einer Dehydration bei Kindern zählen: Apathie, Schläfrigkeit, kalte Hände, schnelle und flache Atmung, trockener Mund und geringe Urinmengen. Das Mittel gegen Dehydration sind natürlich Wasser und andere Flüssigkeiten, solange sie ungesüßt sind. Auch die Einnahme von Flüssigkeitsergänzungsmitteln und Elektrolyten kann hilfreich sein.

Bisse

Im Sommerurlaub sind wir nicht nur den Stichen von Mücken, Ameisen und Spinnen ausgesetzt. Diese sind harmlos und verursachen leichte Symptome: leichte Schmerzen, Juckreiz und leichte Schwellungen. Weniger angenehm sind die Stiche von Wespen, Bienen, Hummeln und Hornissen. Wir fühlen uns dann möglicherweise ängstlich und müde, haben Schüttelfrost, Fieber und Kopfschmerzen.

Wenn Sie von einer Biene gestochen werden, entfernen Sie den Stachel sofort. In anderen Fällen: Waschen Sie die Bissstelle mit Wasser und Seife, legen Sie eine kalte Kompresse auf und achten Sie auf allergische Symptome. Wenn sie auftreten, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt. Menschen, die gegen Hymenopterengift allergisch sind, sollten besonders vorsichtig sein. In ihrem Fall kann ein anaphylaktischer Schock tragische Folgen haben. Aber auch wenn Sie nicht allergisch sind, sollten Sie Insektenstichgel, Insektenschutzmittel und Kalk in Ihre Reiseapotheke packen.

Hilfe ist nur einen Anruf entfernt

Die während der Pandemie in Gesundheitseinrichtungen eingeführten neuen Sicherheitsstandards haben dazu geführt, dass viele Sprechstunden weiterhin telefonisch stattfinden. Die Kontaktaufnahme mit einem Arzt, ohne das Haus verlassen zu müssen, ist in vielen Fällen eine große Erleichterung. Im Rahmen einer Telekonsultation entscheidet der Arzt, ob ein persönlicher Besuch in der Praxis notwendig ist, betont Mariola Madler-Litera, Leiterin des Netzwerks „Twój Lekarz” (Dein Arzt). Dank dieser Lösung können wir unseren Hausarzt sogar im Urlaub konsultieren. Alles, was dazu nötig ist, ist ein Telefon oder eine Online-Anmeldung. „Dieses Verfahren erfordert mehr Engagement und ist zeitaufwändiger, aber dadurch können wir als Ärzte trotz der Pandemie näher an unseren Patienten sein”, fügt Mariola Madler-Litera hinzu.

15.04.2026 | Was tun, wenn ein Kind nicht essen will?

Im Gespräch mit einem Arzt erörtern wir die Physiologie der kindlichen Entwicklung, die natürlichen Phasen der Nahrungswahl und Situationen, die eine eingehende Diagnostik erfordern. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Unterscheidung zwischen normaler Entwicklung und potenziellen Gesundheitsproblemen.

08.04.2026 | Wie kann man sein Herz durch Training stärken?

In dieser Folge von „Was Ihr Arzt sagt“ sprechen wir über Kontraindikationen für körperliche Aktivität, die optimale Trainingsart für das Herz, die Bedeutung von Schlaf und Erholung sowie die Auswirkungen von Stress und Stimulanzien auf den Kreislauf. Die Diskussion basiert auf der klinischen Erfahrung eines Kardiologen und berücksichtigt die täglichen Gesundheitsentscheidungen der Patienten.