PASSEN SIE AN DIESEM VALENTINSTAG AUF IHR HERZ AUF!

Am Valentinstag lohnt es sich, nicht nur an die Lieben zu denken, sondern auch an das eigene Herz, das dringend Zuneigung braucht. Das beliebte Emblem zum Valentinstag ist vor allem ein Symbol des Lebens. Deshalb ist die Sorge um die Gesundheit Ihres Herzens nicht nur am 14. Februar das schönste Geschenk.   

Bewegungsmangel, Stress, ungesunde Ernährung und mangelnde Prävention – all das kann zu schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Kardiologe, Dr. Konrad Kaaz gibt Tipps, wie man dies verhindern kann. 

HERZZERREISSENDE STATISTIKEN

Herz-Kreislauf-Erkrankungen betreffen einen großen Teil der Gesellschaft. Als stille Killer tragen sie nicht nur in Polen, sondern weltweit zu vorzeitigen Todesfällen bei. Die Statistiken sind alarmierend. Laut einem Bericht des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit führen Kreislauferkrankungen die Todesursachen an. Fast 11 Millionen Menschen in Polen leiden an Bluthochdruck, der Hauptursache für die schwerwiegendsten Komplikationen von Herzerkrankungen. Über 3 Millionen von ihnen wissen nicht, dass sie an Bluthochdruck leiden. Über 2,5 Millionen Menschen werden deshalb nicht wirksam behandelt. 

Bluthochdruck tut nicht weh 

Hypertonie und ihre wirksame Kontrolle scheinen hier der Schlüssel zu sein. Dieser Begriff umfasst eine ganze Reihe von Problemen. Hoher Blutdruck erhöht nicht nur das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit. Er kann auch chronische Nierenerkrankungen, Vorhofflimmern und sogar Demenz verursachen.

Allerdings entwickeln sich solche Komplikationen, wie Experten sagen, erst nach längerer Zeit. – Oft sind dies Jahre der Vernachlässigung, Suchterkrankungen, Schlafmangel und schlechte Essgewohnheiten. – erklärt der Kardiologe Dr. Konrad Kaaz. Er weist darauf hin, dass das Hauptproblem eine schlechte Ernährung und eine sitzende Lebensweise seien. Der vom Experten angegebene korrekte Druck beträgt 130/85.

Im Allgemeinen liegt der Wert über 130. Dies ist der Schwellenwert für die Diagnose von Bluthochdruck. Bis zum 65. Lebensjahr sollte ein Blutdruck unter 130 angestrebt werden. Bei älteren Menschen sind diese Werte höher, und bei höheren Werten wird auch eine medikamentöse Therapie in Betracht gezogen. betont der Arzt. 

FREUNDE VON HERZEN – BEWEGUNG UND GESUNDE ERNÄHRUNG

Das Risiko aller Erkrankungen, insbesondere derjenigen des Kreislaufsystems, lässt sich durch die Einführung gesunder Gewohnheiten senken. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung – vorzugsweise mediterran, Bewegung, ausreichend Schlaf und Stressminimierung. Experten behaupten, dass körperliche Aktivität das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls um bis zu 30 Prozent senken kann. Erwachsenen wird empfohlen, 150 Minuten Aerobic pro Woche zu machen.  - Dies können beispielsweise Aktivitäten wie Radfahren, Schwimmen, intensives Gehen, Marschieren oder Bergwandern sein. Diejenigen, die keine isometrische Anstrengung erfordern – rät Dr. Konrad Kaaz. Es sollte jedoch beachtet werden, dass bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu intensives Training schädlich sein kann. Im Zweifelsfall lohnt es sich, einen Arzt zu fragen, ob die Durchführung bestimmter Übungen für uns wirklich sicher ist. 

Zu einem gesunden Lebensstil gehört auch regelmäßiger Schlaf – 8 bis 10 Stunden – und die Vermeidung von Stress. Letzterer Faktor ist sicherlich eine sehr individuelle Angelegenheit. Sicher ist jedoch, dass es für ein gesundes Herz wichtig ist, den Konsum von Stimulanzien zu begrenzen. Studien zeigen, dass beispielsweise der Konsum großer Mengen koffeinhaltiger Energydrinks die Entwicklung einer Kardiomyopathie fördern kann – einer Erkrankung, die den gesamten Herzmuskel schädigt. 


Wir laden Sie ein, eine Podcast-Reihe zur Prävention kardiologischer Erkrankungen mit Dr. Konrad Kaaz anzuhören. Der Podcast ist auf dem Portal verfügbar YouTube und auf den wichtigsten Podcast-Plattformen sowie auf der Website www.twojlekarz.net

https://www.youtube.com/playlist?list=PLu_xrL8xu9zK2zJJayDOEGSVx-TnzXf41

08.04.2026 | Wie kann man sein Herz durch Training stärken?

In dieser Folge von „Was Ihr Arzt sagt“ sprechen wir über Kontraindikationen für körperliche Aktivität, die optimale Trainingsart für das Herz, die Bedeutung von Schlaf und Erholung sowie die Auswirkungen von Stress und Stimulanzien auf den Kreislauf. Die Diskussion basiert auf der klinischen Erfahrung eines Kardiologen und berücksichtigt die täglichen Gesundheitsentscheidungen der Patienten.