



Hallo Schule!
1. September 2020
Erste Glocke oder Alarmglocke?
Die von der Corona-Pandemie geprägten Ferien liegen hinter uns, symbolisiert durch das ikonische Foto eines überfüllten Strandes in Władysławowo, das den völligen Mangel an Abstandhalten bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten verdeutlicht. Was wird das bevorstehende Schuljahr prägen? Wir können dies noch beeinflussen, indem wir Kinder und Jugendliche angemessen darauf vorbereiten. Die gemeinsame Erfahrung von Lockdown und Fernunterricht hat die Einstellung von Schülern und Eltern verändert. Nie zuvor wurde das traditionelle Schuljahr so sehnsüchtig erwartet wie jetzt. Doch nun muss die Freude am Schulbesuch und am Wiedersehen mit Gleichaltrigen mit dem Bewusstsein für die Risiken, die die Wiederaufnahme des Unterrichts mit sich bringt, in Einklang gebracht werden.
Schulmaterial mit Maske und Desinfektionsmittel
Mehrmonatige Aufrufe zum häufigen Händewaschen haben Ergebnisse gebracht. In diesem Sommer verzeichneten die Ärzte deutlich weniger Fälle von sogenannten Enteritiden und die Sanitätsdienste registrierten weniger Fälle von Massenvergiftungen mit Lebensmitteln. Da Händewaschen und Desinfizieren in unserem Alltag zur Gewohnheit geworden sind, müssen wir dies nur noch auf die Schulrealität übertragen, ebenso wie größere Abstände zwischen den Schülern. Allerdings bedeutet das Wort Distanz in diesem Fall nicht nur Distanz. Ärzte achten bei Kindern und Jugendlichen auf das Verhalten, das zur Verbreitung des Virus beitragen kann. „Das Trinken aus einer Flasche oder der Griff zu Chips aus einer gemeinsam genutzten Verpackung ist ein direkter Weg zur Übertragung nicht nur des Coronavirus, sondern aller Mikroorganismen, die Krankheiten verursachen können“, sagt Mariola Madler Litera, Leiterin von NZOZ Twój Lekarz. Der Arzt betont, dass die Einschränkung solcher Verhaltensweisen besonders im Spätherbst, wenn die Grippesaison beginnt, wichtig sei.
Temperatur unter besonderer Aufsicht
Epidemiologen bestätigen, dass die Grundsymptome von Grippe und COVID-19 nahezu identisch sind. Fieber, Muskelschmerzen, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden können bei beiden Infektionen auftreten. Oft beginnt alles mit einer laufenden Nase und allgemeinem Unwohlsein. Deshalb ist die tägliche Beobachtung Ihres Kindes so wichtig. „Da wir ohne spezielle Labortests nicht zwischen Grippe und Coronavirus unterscheiden können, dürfen wir andere keiner potenziellen Infektionsquelle aussetzen”, mahnt Dr. Mariola Madler Litera. Genau deshalb sollten Kinder mit laufender Nase oder leichtem Fieber nicht zur Schule gehen. ”Es ist jedoch ratsam, täglich vor Schulbeginn die Temperatur Ihres Kindes zu messen“, fügt die Ärztin hinzu.
Ein Impfstoff gegen Viren
Bevor Wissenschaftler den Coronavirus-Impfstoff testen und ihn zum Verkauf freigeben, sollte man über eine Grippeimpfung nachdenken, fordern Experten. Sie fügen hinzu, dass die Impfung zwar nicht vollständig vor der Krankheit schützt, aber zu einem milderen Verlauf führt und schwerwiegenden Komplikationen vorbeugt. Epidemiologischen Daten zufolge erkranken jedes Jahr etwa 4 Millionen Polen an der Grippe.
Bisher gab es bei uns kein großes Interesse daran, gegen diese Krankheit zu impfen. In der letzten Saison haben sich etwas mehr als 4 Prozent der Bevölkerung impfen lassen. Zum Vergleich: Im Vereinigten Königreich lag die Zahl bei über 75 Prozent.
„Dies ist ein guter Zeitpunkt, die Einstellung gegenüber Grippeimpfungen zu ändern“, sagt Dr. Mariola Madler Litera und lobt die Entscheidung, die Impfstoffkosten für Menschen über 75 Jahren vollständig zu erstatten. Senioren sind die Gruppe, die am stärksten von Komplikationen durch Grippe und schwere COVID-19-Verläufe bedroht ist. Deshalb muss im Herbst besonders auf ihre Sicherheit geachtet werden. Wer weiß, vielleicht sollten direkte Kontakte eingeschränkt werden, damit die von den Enkeln aus der Schule „mitgebrachten“ Viren nicht die Gesundheit und das Leben der Großeltern gefährden? Schließlich gibt es dafür das Internet und neue Kommunikationswege.
Im Gespräch mit einem Arzt erörtern wir die Physiologie der kindlichen Entwicklung, die natürlichen Phasen der Nahrungswahl und Situationen, die eine eingehende Diagnostik erfordern. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Unterscheidung zwischen normaler Entwicklung und potenziellen Gesundheitsproblemen.
In dieser Folge von „Was Ihr Arzt sagt“ sprechen wir über Kontraindikationen für körperliche Aktivität, die optimale Trainingsart für das Herz, die Bedeutung von Schlaf und Erholung sowie die Auswirkungen von Stress und Stimulanzien auf den Kreislauf. Die Diskussion basiert auf der klinischen Erfahrung eines Kardiologen und berücksichtigt die täglichen Gesundheitsentscheidungen der Patienten.
Wer wir sind
In unserer Arbeit lassen wir uns von der Idee eines Hausarztes leiten, der den Patienten nicht nur im Krankheitsfall umfassend betreut. Unsere Mission ist es, uns jeden Tag um die Gesundheit unserer Bewohner zu kümmern. Wir bieten Gesundheitserziehung und fördern Prävention.
Copyright © Wrocław 2021 NZOZ Your Doctor Sp. z o. o. Alle Rechte vorbehalten.
Website erstellt von KomuKoncept: www.komukoncept.pl






